Schon bald nach dem 2. Weltkrieg lebte in Haldenwang der Fasching wieder auf. Am Faschingsdienstag zog eine größere Gruppe von Maskerern mit Gitarre, Trompete, Trommel und anderen Instrumenten durch das Dorf. In den 1950er-Jahren fing es in der idyllisch gelegenen Gemeinde Haldenwang mit kleineren Faschingsbällen und Umzügen an. Schon damals wurden von den wilden, unorganisierten Faschingsfreunden Orden verliehen, wie z.B. der “Cannabäorden”, (auch unser Vize brauchte lange – das heißt Kanapeeorden) den der ausgehfaulste Bauer vom ganz Haldenwang bekam. Auch damals schon spielte das ganze Dorf lustig und ausgelassen mit und jubelte den Pferde- und Kuhgespannen zu. Doch die großen Attraktionen waren damals die Prinzenpaare mit ihren Hofnarren.

  • 1952 “Mathilde die Magere” und “Hans der Dicke”
  • 1968 erste Prinzengarde im Landkreis

Gründungsvorstand:
Vorsitzende: Anton Demeter sen. und Gerhard Baumeister
Schriftfuerer: Walburga Islaib
Kassierer: Hermann Nerdinger
Beisitzende: Martin Klammer, Richard Steidle, Herrmann Urian

  • 11.11.1973 erstes Prinzenpaar (Anni I. und Rudolf I. Egger)

Prinzengarde mit drei Tänzen und Elferrat

  • seit 1976 Bälle im Gasthaus „Gruber“, Konzenberg
  • seit 1979 eigener Orden (Entwurf Eugen Bießenberger)
  • seit 1982 Hofball des kleinen Prinzenpaares im Gasthaus „Sonne“ Haldenwang

früher am Faschingsdienstag mit vorangehendem Kinderumzug – heute: Kinderbetteln der Narrenzunft am Faschingsdienstag und Kinderball

Logo des Bund deutscher Karneval
  • Seit 1984 alle 2 Jahre Umzug
    Beitritt zum Regionalverband Bayerisch-Schwäbischer Fastnachtsvereine
    Eintragung ins Vereinsregister
  • seit 1989 Furzafang’r-Orden für verdiente Fastnachter (geschnitzt von Winfried Albrecht)
  • seit 1990 Ostereierrallye durch Haldenwang mehr…
  • seit 1992 Bälle im Bürgersaal des neu erbauten Rathauses

Noch im Januar wurde das Häs dem BSF in Mindelheim vorgestellt. Die offizielle Aufnahme der Maskengruppe erfolgte dann bei der Präsidialtagung im selben Jahr.

Orden 1979
erster Orden 1979

Eine Gruppe “Kulturbeauftragte Fasching”, wie sie der Vorsitzende nannte, entschloss sich kurzer Hand, den Narrenbaum zu kreieren. Innerhalb nur einer Woche fertigten Luise Haltmayr, Leni Schneider, Kurt Hillinger, Walter Wiedenbauer, Rudolf Wolf, Raimund Schmid und Hermann Schmid das Narrenzeichen. Eine bemalte, 10 m hohe Fichtenstange mit Haselnußstrauch, geschmückt mit 12 Tafeln auf denen Hexen, Teufel und Masken zu sehen waren, und einer Narrenpuppe.
Bei einem Bauer in Haldenwang wurde das Narrenzeichen abgeholt. Der Fanfarenzug des CCH Harthausen mit Elferrat marschierten voran, dahinter die Haldenwanger Prinzenpaare mit der Garde, dem Elferrat und dann die Maschker. Nicht identifizierbare Gestalten trugen den Narrenbaum zum Dorfplatz. Immer wieder wurde ihnen ein Teufelstrank gereicht. Mit Baumscheren wurde der Barrenbaum am Aufstellplatz hochgehievt, wo er vom 6. Februar bis zum Aschermittwoch stehen bleiben sollte.

Juni-Juli 2008 erster EM-Stadel mit der katholischen Burschenschaft Haldenwang

Zusammen mit insgesamt fast 1400 Haldenwanger Bürgern – wohnen eigentlich so viele in Haldenwang oder waren welche nicht von hier 😉 – haben die Haldenwanger Gaudi und der Burschenverein alle EM-Spiele live auf der Großbildleinwand im Kreuz-Stadel gezeigt

11.11.2008 Gaudi-Pub im Rathaus wird neues Vereinsheim

Ebenso oft, wie die Gaudi ihren Pub besucht, wird aus dem Gaudi-Pub das Ratsstüberl, was die Verbundenheit der jährlich gescholtenen Ratsherren mit dem Verein deutlich beweist. Ohne die Narren wären die Herren nichts und ohne die Herren gäbe es die Narren nicht.

Möge der Segen uns immer viel Glück bei den Auftritten und viel Freude beim Feiern schenken.

Weihe des neuen Vereinsheimes im Rathaus durch Herrn Pfarrer Brauchle

30.10.2011 Standartenweihe

Der Vorstand hatte sich diese Entscheidung nicht leicht gemacht. Aber nachdem es bei der Haldenwanger Gaudi mittlerweile Tradition ist, dass sich die Schriftführer diese Standarte so sehr wünschen, hatte man dem Drängen von Knut Berlin und seinem Vorgänger Anton Demeter jun., dessen Vater, Anton Demeter sen., der erste Präsident der Gaudi war, endlich nachgegeben.

So wurde beim WM-Stadel 2010 kräftig die Spendenwerbetrommel gerührt und eine großes Spanferkelfest veranstaltet. 2011, als dann endlich alle Gestaltungsvorschläge gesammelt waren und eingearbeitet worden sind, begab man sich in den Pfingstferien nach Schierling zu Fahnen Kössinger. Ein paar Vorentwürfe später konnte Rudi Wolf, Präsident der Haldenwanger Gaudi, stolz den fertigen Entwurf präsentieren.

  • eine Seite aus blauem Fahnensamt, die andere Seite aus cremefarbenem Stoff mit blauem Samtrahmen mit goldenen Fransen
  • die blaue Seite zeigt unser Logo, unseren Namen und die beiden Jahreszahlen 1972 (Gründung) 2011 (Fahnenweihe)
  • die helle Seite zeigt unseren Ruf, ein Tanzmariechen – stellvertretend für alle Tänzerinnen und Tänzer, ein Prinzenpaar – der Gründungszweck des Vereins war das jährliche Aufstellen einer Prinzengarde und eines Prinzenpaares -, einen Elferrat – stellvertretend für den gesamten Hofstaat und den Sketchen und Büttenreden – und die beiden Masken der Haldawang’r Furzafang’r

und damit auch Mitglied der BSF-Jugend

  • 2013 Aufnahme in der Kreisjugendring Günzburg

Auszeichnung der Jugendabteilung mit dem mit 500 € dotierten Förderpreises der BDK-Jugend und der ARAG
Jugendleitung als “Mensch 2013” der BDK-Jugend ausgezeichnet

Logo BSF-Jugend
  • 2016 mit Kerstin Rauner lenkt erstmals eine Frau die Geschicke des Vereins